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| Indisches Springkraut (Foto Karadar) |
Veranstaltungen
Dienstag, 26. März 2019
Mittwoch, 6. März 2019
Kompostwirtschaft im Garten
Kompostwirtschaft im Garten
Vortrag mit Demonstrationen am Mikroskop
mit Univ-Prof. Dr. Erwin Meyer, Institut für Ökologie, Univ. Innsbruck
Bei
der Kompostierung von Bioabfällen aus Haus und Garten entsteht
wertvolle Gartenerde. Bei
günstigen Bedingungen und bei richtiger Auswahl und Zusammensetzung des
Abfallmaterials sorgen Millionen von Bakterien, Pilzen und Einzellern
sowie Tausende von Springschwänzen, Milben, Insektenlarven und
Würmern für eine rasche Zerkleinerung und Vererdung. Informationen
über die Lebensweise solcher Tierchen sollen auch dem Laien eine
problemlose und erfolgreiche Kompostwirtschaft im Garten erleichtern.
TERMIN: Samstag, 30. März 2019, 09:00 Uhr
Treffpunkt: AGES (Agentur für Gesundheit u. Ernährungssicherheit), Technikerstr. 70, Innsbruck
Anmeldung erbeten unter: "Dein NachbarLohbach", Tel. 0650-2207392 oder nachbar.lohbach@gmx.at
Mittwoch, 20. Februar 2019
Reinigungsaktion 2019
REINIGUNGSAKTION 2019
Gemeinsam für eine saubere Umwelt!
Wer
hilft mit, den westlichen Lohbach von Müll zu befreien?
Dazu
sind alle recht herzlich eingeladen!
Diese
Veranstaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem städtischen
Schülerhort und demTagesheim der Volksschule in Hötting-West!
Termin:
Freitag, 08. März 2019, 14.30 Uhr
Treffpunkt:
14.30 Uhr beim Schülerhort Hötting-West, Franz-Baumann-Weg
10, Innsbruck
Ausrüstung:
Geeignete Kleidung, feste Schuhe oder Gummistiefel!
Handschuhe,
Müllsäcke und Zangen werden von der Stadt Innsbruck zur Verfügung
gestellt und die Abfallsäcke von der Tiroler Wasserwacht abgeholt.
Im
Anschluss werden alle Beteiligten zu einer kleinen Jause eingeladen!
Unbegleitete
Kinder und Jugendliche bitte eine Einwilligungserklärung der Eltern
mitbringen – Haftung!
Nähere
Auskünfte: Dein NachbarLohbach, Tina Thurner
T
0664 /64 86 522, thurner.t@aon.at
Donnerstag, 25. Oktober 2018
Dein NachbarLohbach – Wohnen mit der Natur
Seit fast 20
Jahren bemüht sich eine kleine Arbeitsgruppe von Dein NachbarLohbach um die Erhaltung der Natur, insbesondere der
Amphibienpopulationen in Hötting-West.
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| Wechselkröte am Ende der Metamorphose |
Es ist außergewöhnlich, dass in dem schnell
wachsenden Stadtteil von Hötting-West noch immer eine Amphibienpopulation mit
fünf Arten lebt. Weiters gibt es noch viele Ringelnattern und in neuester Zeit
auch Biber, die sich allerdings nicht ganz konfliktfrei in unsere
Lebensgemeinschaft „einordnen“.Während sich Teichmolche, Alpenmolche und Erdkröten nach anfänglichen Schwierigkeiten gut im Amphibienteich am Lohbach eingelebt haben und ihre Populationen zunehmend wachsen, sind die in Tallagen immer selteneren Grasfrösche vor allem von Graureihern bedroht, die vor zwei Jahren auch den Forellenbestand im Lohbach ausgelöscht haben.
Ein Sorgenkind sind die Wechselkröten. Durch die viele Jahre andauernde Deponietätigkeit beim Harterhof, durch eine intensivierte Landwirtschaft und durch immer trockenere Monate April bis Juni sind sie fast verschwunden. Der Raum Innsbruck ist der westlichste, isolierte und im ganzen Bereich stark gefährdete Standort dieser Art in Österreich. In Hötting-West laichen die Tiere in überschwemmten Ackerflächen, die allerdings durch die Erweiterung der Siedlung in naher Zukunft Vergangenheit sein werden. Da entlang des Lohbachs Retentionsflächen mit Feuchtgebieten geplant sind, versucht Dein NachbarLohbach die Wechselkrötenpopulation durch kontrollierte, arbeitsintensive Aufzucht von Kaulquappen so lange am Leben zu erhalten, bis sie sich später wieder selbständig erhalten kann. Erschwert werden diese Bemühungen durch Ringelnattern, die den derzeit minimalen Bestand an Kaulquappen immer wieder stark dezimieren. Zumindest konnten heuer über 2.000 Jungkröten in Containern großgezogen werden.
Eine intakte und vielfältige Natur im unmittelbaren Wohnbereich ist ein Teil der Lebensqualität, die für Stadtbewohner nicht selbstverständlich ist. Daher bemüht sich Dein NachbarLohbach dieses Privileg den Bewohnern des Stadtteiles zu vermitteln, sei es durch regelmäßig wechselnde Poster am Teich, durch Exkursionen, Vorträge, Ausstellungen mit lebenden Tieren oder durch Veranstaltungen mit Schulkindern. Im heurigen Jahr hat sich der Aktionsradius von Dein NachbarLohbach über die Stadtteilgrenzen hinaus erweitert. So wurden die bisherigen lokalen Aktionen zur Reduktion invasiver Neophyten auf die ganze Stadt ausgedehnt und in Zusammenarbeit mit dem Forstamt intensiviert. Dein NachbarLohbach hat im Sommer einen entscheidenden Beitrag zur Rettung einer Unkenpopulation an der Karwendelbahn geleistet. Weiters wurden fünf Nistkästen für Singvögel beim Lohbach aufgehängt. Neu sind auch die Bemühungen um Reduktion der Stadttauben durch Aufstellen von Nistkästen für Turmfalken in Zusammenarbeit mit Wohnbaugesellschaften.
Die Aktivitäten von Dein NachbarLohbach im Bereich von Naturschutz und Umweltpädagogik werden seit Jahren vom Amt für Grünanlagen der Stadt Innsbruck und dem Amt für Umweltschutz der Tiroler Landesregierung in dankenswerter Weise unterstützt.
Anregungen
und Mitarbeit zur Förderung der Natur entlang des Lohbachs werden gerne
entgegen-genommen
posted by Rudolf Hofer
Baumeister Biber am Lohbach
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| Biberdamm mit Elektrozaun (Foto: Monika Eder) |
Im Sommer war
es ruhig um den Biber. Jetzt im Herbst sind die Biber wieder besonders aktiv
und man kann wieder angenagte Bäume und Biberdämme entlang des Lohbaches beobachten.
Die Nager legen sich Vorräte zu und bereiten sich auf den Winter vor. Viele
freuen sich, dass ein bisschen Natur in die Stadt zurück gekehrt ist. Manch
Gartenbesitzer ist weniger erfreut, wenn der Biber sich an den Gehölzen gütlich
tut. Da hilft nur, die Bäume mit einer Drahthose aus einem festen Draht
(Hasengitter genügt nicht) gegen den Biber zu schützen. Damit die Biberdämme
nicht zum Problem werden,
werden diese auf eine verträgliche Höhe abgesenkt und mit einem Elektrozaun
gegen Wiederaufbau gesichert. Der Zaun schadet dabei weder dem Biber noch den
Enten. Eine Dammabsenkung ist jedoch nur nach Rücksprache mit mir als
Biberbeauftragte möglich, da der Biber eine geschützte Tierart ist. Eine
eigenmächtige Entfernung eines Dammes ist gesetzlich nicht erlaubt. Man sollte
dabei auch bedenken, dass der Biber wieder versuchen wird den Damm aufzubauen.
Dafür braucht er einiges an Astmaterial, welches er sich wiederum in den Gärten
und Grünanlagen besorgt.
Ich höre auch
immer wieder, dass die Wasserqualität unter dem Biber leidet. Dazu muss ganz
deutlich gesagt werden, dass das Füttern der Enten und das Einbringen von
Gartenabfällen die Verschmutzung des Gewässers verursacht. Auch die Ratten
werden von den Futterresten der Enten, durch herabfallendes Vogelfutter und von
Abfällen angelockt. Auch schadet das Füttern der Gesundheit der Enten.
posted by Monika Eder, Biberbeauftragte in Tirol
Mittwoch, 19. September 2018
Spinnen im Herbst
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| Foto: Barbara Thaler-Knoflach |
Exkursion mit Dr. Barbara Thaler-Knoflach,
Institut
für Ökologie, Universität Innsbruck
Die herbstliche Spinnenwanderung gibt einen
Einblick in die faszinierende Tiergruppe der Webspinnen, die auch in unserer
unmittelbaren Umgebung eine erstaunliche und verborgene Vielfalt an Arten und
Formen zeigt.
Allein aus Nordtirol sind über 700 Spinnenarten
bekannt, weltweit mehr als 47.000.
Aus dem herbstlichen Spektrum werden Biologie
und Lebensweise von einzelnen Vertretern beleuchtet, beginnend mit
Neuankömmlingen im Stadtbereich bis zu naturnahen, schon lange hier
beheimateten Wald- und Wiesenarten.
Termin: Freitag, 28. September 2018, 15.00 Uhr
Treffpunkt: AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit), Technikerstraße 70
Ausrüstung: Wettergerechte Kleidung
und feste Schuhe!
Anmeldung erbeten!
Auskunft und Anmeldung: Dein NachbarLohbach
posted by Erika Haimayer
Montag, 3. September 2018
Bunte Steine am Inn
Exkursion mit
Dr. Werner Schwarz,
Geozentrum Tiroler Oberland
Geozentrum Tiroler Oberland
Im Laufe von Jahrtausenden hat der Inn Gesteine aus seinem Einzugsgebiet gesammelt und über große Entfernungen transportiert.
Die Kalkalpen im Norden und die Zentralalpen im Süden liefern sehr unterschiedliche Materialien.
Wir wollen versuchen, die Gesteine anhand einfacher Merkmale zu bestimmen und ihre Herkunft zu ergründen.
Termin: Samstag,
22. September 2018, 09.00 Uhr
Treffpunkt:
M-Preis,Cyta Völs, Cytastraße 24
Ausrüstung: Wettergerechte Kleidung und feste
Schuhe oder Gummistiefel!
Anmeldung erbeten!
Auskunft und Anmeldung: Dein
NachbarLohbach,
Sonntag, 2. September 2018
Sonntag, 15. Juli 2018
Freitag, 18. Mai 2018
Invasive Neophyten
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| Indisches Springkraut |
Aktion zur Reduktion invasiver Neophyten!
Invasive, gebietsfremde Pflanzen früh erkennen – sofort handeln !
Die Initiative Dein
NachbarLohbach (Tina Thurner)
wird gemeinsam mit dem Tiroler Bildungsforum (Matthias Karadar) die sich sehr stark ausbreitenden gebietsfremden Pflanzen in Kranebitten,
Innsbruck reduzieren.
Sie arbeiten gerne in der Natur, kennen invasive Pflanzen
oder möchten diese kennen lernen - dann sind Sie bei uns richtig.
Der Versicherungsschutz
ist über das Freiwilligen
Zentrum Tirol abgedeckt
Termin: Samstag,
16. Juni 2018, 09.00 Uhr
Treffpunkt: Bushaltestelle Klammstraße
der IVB-Linie LK, Kranebitten, Innsbruck
Diese Veranstaltung findet bei jedem Wetter
statt!
Arbeitsmaterial
und Handschuhe werden bereitgestellt.
Ausrüstung: Arbeits- und wettergerechte
Kleidung, feste Schuhe oder Gummistiefel, Sonnenschutz, Wasserflasche und
Jause!
Anmeldung erbeten!
Auskunft und Anmeldung: Dein NachbarLohbach, Erika Haimayer
Neues vom Lohbach-Biber
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| Biberbau im Entwässerungsschacht |
Biber
am Lohbach suchen eine neue Behausung!
Der
Winter und somit die Winterruhe der Biber sind vorbei. Vorbei ist auch die Zeit
in der der Biber ausschließlich Rinde als Nahrung hat und deshalb durch seine
Nageaktivität vermehrt auffällt. In den Sommermonaten frisst der Biber alles
was grün ist wie Gräser, Kräuter und Wasserpflanzen.
Der
Lohbach-Biber ist bereits vielen bekannt, einer der zwei Biber lässt sich, zur
Freude der Menschen, immer wieder beobachten.
Der
Biberdamm ist ein auffälliges Bauwerk, die Biberburg im Gegensatz manchmal ganz
unauffällig. Anfangs versuchte der Biber sich seine Behausung in der
Uferböschung des Lohbaches zu errichten. Da der Platz begrenzt ist, war dies
nicht erfolgreich.
Seither
wurde gerätselt, wo denn der Biber wohnt. Durch einen Zufall wurde die
Biberburg vor Kurzem entdeckt. Leider hat sich der Biber einen äußerst
ungünstigen Platz ausgesucht, nämlich einen Schacht der
Oberflächenwasserentwässerung. Da bei Schneeschmelze und Starkregen die Folgen
einer Verstopfung der Entwässerungskanäle durch die Äste und Holzspäne der
Biberburg nicht abschätzbar sind, wurde seitens der Behörde entschieden, den
Eingang zur Oberflächenentwässerung zu verschließen.
Das
dient auch zum Schutz des Bibers. Sollte er Junge zur Welt bringen und der
Kanal volllaufen, so würden die Jungbiber qualvoll ertrinken. Der Biber muss
sich also erneut auf Wohnungssuche begeben. Zu dieser Jahreszeit ist das für
den Biber aber unproblematisch.
posted by Monika
Eder-Trenkwalder, Biberbeauftragte in Tirol
Samstag, 14. April 2018
Gärtnern für die Artenvielfalt
Vortrag „Gärtnern für die
Artenvielfalt“
mit Matthias Karadar Msc., Tiroler
Bildungsforum
Der Blick in unsere Gärten zeigt oft ein trostloses Bild, Thujenhecken und dahinter ein grüner Rasen ohne Blumen.
Dabei
können unsere Gärten wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tier- und
Pflanzenarten bieten. Heimische Sträucher liefern Früchte für Vögel und Blumen
ziehen Wildbienen und Schmetterlinge an.
Er kann uns aber auch mit frischem
Gemüse, Kräutern und Obst versorgen, ganz ohne lange Transportwege.
Mit wenig
Aufwand kann aus einem Garten ein Naturgarten werden, denn Naturschutz beginnt
bereits vor der eigenen Haustür.
Anschließend
Diskussion!
Termin: Freitag, 27. April 2018,
19.00 Uhr
Ort: Wohnheim Lohbach, Technikerstraße 84,
Hötting-West, Innsbruck
Anmeldung erbeten!
Auskunft und Anmeldung: Dein
NachbarLohbach, Erika Haimayer
Mittwoch, 21. März 2018
Ausstellung
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| Gelbrandkäfer-Larve (Foto focusnatura.at) |
AUSSTELLUNG
Was lebt in den Gewässern rund um den
Lohbach?
Die
Initiative Dein NachbarLohbach lädt Erwachsene und Kinder zur
Ausstellung am Gelände des Natur- und Spielparks am Lohbach ein.
Entdecken Sie die spannende Unterwasser-welt des Natur- und Spielparks in
Hötting-West. Von der Erdkröte bis zum winzigen Wasserfloh werden Teichbewohner
ausgestellt, die sonst nur schwer zu beobachten sind.
Unter dem Mikroskop erscheinen selbst kleine Insekten wie gefährliche
Monster.
Termin: Freitag, 13. April
2018, 15.00 bis 18.00 Uhr
Ersatztermin bei Schlechtwetter: Freitag, 20. April 2018
Ort: Bei
den Bänken neben dem Amphibienteich am Natur- und Spielpark Hötting-West,
Innsbruck
Nähere
Auskünfte: Dein NachbarLohbach, Erika
Haimayer
Sonntag, 4. März 2018
Dienstag, 20. Februar 2018
Inn-Exkursion
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| Eintagsfliegen-Larve (focusnatura.at) |
Inn-Exkursion "Leben in der Strömung"
mit Dr. Rudolf Hofer, Zoologe
Anhand von Tieren im Inn und im Völser Gießen werden Anpassungsstrategien an das Leben in der Strömung demonstriert.
Erwachsene und Familien sind dazu
herzlich eingeladen!
Termin: Samstag, 10. März 2018,
10.00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz hinter dem Kinderparadies JOY, Cyta Völs, Gießenweg 1
Ersatztermin bei Schlechtwetter: Samstag,
17. März 2018, 10 Uhr
Ausrüstung: Warme Kleidung und feste Schuhe!
Anmeldung erbeten!
Auskunft und Anmeldung: Dein
NachbarLohbach, Erika Haimayer
Reinigungsaktion
Reinigungsaktion in
Hötting-West und am westlichen Lohbach
Wer hilft mit,
Hötting-West und den westlichen Lohbach von seinem Unrat zu befreien?
Diese Veranstaltung
erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Schülerhort,
der Volksschule sowie dem Tagesheim in Hötting-West!
Termin: Freitag, 09. März 2018, 14.30 Uhr
Treffpunkt: Schülerhort
Hötting-West, Franz-Baumann-Weg 10, Innsbruck
Ausrüstung: Geeignete
Kleidung, feste Schuhe oder Gummistiefel!
Handschuhe
und Müllsäcke werden freundlicherweise von der Stadt Innsbruck,
Magistratsabteilung III bereitgestellt und die gefüllten Abfallsäcke von der
Tiroler Wasserwacht abgeholt.
Unbegleitete Kinder
und Jugendliche bitte eine Einwilligungserklärung der Eltern mitbringen.
Haftung!
Nähere Auskunft: Initiative Dein NachbarLohbach,
Tina Thurner
Mittwoch, 24. Januar 2018
BIBER am Lohbach
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| Vom Biber angenagter Baum (E. Haimayer) |
Exkursion
"Neuer Bewohner am Lohbach"
mit Mag.a Monika Eder-Trenkwalder, Biberexpertin des Landes Tirol
Am Lohbach gibt es seit Kurzem einen neuen Bewohner, einen Biber.
Aufgefallen sind zuerst seine Spuren: da ein Ast, dort ein angeknabberter Baum und ein Biberdamm. Ab und zu lässt er sich nicht nur in der Dämmerung sondern auch bei Tage beobachten. Mit seinen Aktivitäten sorgt der Biber für ein Renaturieren des Gewässers und fördert damit die Artenvielfalt. Durch den Stau entstehen neue Lebensräume.
Es ist ein bisschen Natur in die Stadt zurück gekehrt!
Gemeinsam werden wir den Biberspuren folgen, uns den Biberdamm anschauen und einiges Interessantes über den Biber erfahren.
Termin: Freitag, 23.02.2018, 15.00 Uhr
Treffpunkt: MÜG, Viktor-Franz-Hess-Straße 11, Hötting-West
Anmeldung erbeten!
Ausrüstung: Bitte wettergerechte Kleidung und feste Schuhe!
Auskunft und Anmeldung: Dein NachbarLohbach
T 0650 / 22 07 392, nachbar.lohbach@gmx.at
posted by Erika Haimayer
mit Mag.a Monika Eder-Trenkwalder, Biberexpertin des Landes Tirol
Am Lohbach gibt es seit Kurzem einen neuen Bewohner, einen Biber.
Aufgefallen sind zuerst seine Spuren: da ein Ast, dort ein angeknabberter Baum und ein Biberdamm. Ab und zu lässt er sich nicht nur in der Dämmerung sondern auch bei Tage beobachten. Mit seinen Aktivitäten sorgt der Biber für ein Renaturieren des Gewässers und fördert damit die Artenvielfalt. Durch den Stau entstehen neue Lebensräume.
Es ist ein bisschen Natur in die Stadt zurück gekehrt!
Gemeinsam werden wir den Biberspuren folgen, uns den Biberdamm anschauen und einiges Interessantes über den Biber erfahren.
Termin: Freitag, 23.02.2018, 15.00 Uhr
Treffpunkt: MÜG, Viktor-Franz-Hess-Straße 11, Hötting-West
Anmeldung erbeten!
Ausrüstung: Bitte wettergerechte Kleidung und feste Schuhe!
Auskunft und Anmeldung: Dein NachbarLohbach
T 0650 / 22 07 392, nachbar.lohbach@gmx.at
posted by Erika Haimayer
Mittwoch, 29. November 2017
Mittwoch, 8. November 2017
Biber am Lohbach
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| Biberdamm am Lohbach (Bild: Eder-Trenkwalder) |
Ein Jung-Biber am Lohbach
Keiner
kennt ihn mehr: den Biber (Castor
fiber). Das einst heimische Nagetier wurde vor rund 200 Jahren in fast ganz
Europa ausgerottet und besiedelt nun wieder seinen ursprünglichen Lebensraum.
Eingesetzt wurde der Biber hier nicht. Er kam vor über 25 Jahren dem Inn
folgend von Bayern zu uns nach Tirol zurück. Zwischenzeitlich sind über 100
Biberreviere im ganzen Land verteilt. Der Tiroler Bibernachwuchs ist ebenfalls
auf der Suche nach neuen Revieren. So ist auch der Lohbach im Westen Innsbrucks
vor kurzem von einem Jungbiber besiedelt worden.
Biber
bauen Dämme und regulieren so den Wasserstand, damit der Eingang zu seiner
Behausung, der Biberburg, immer unter Wasser liegt. Biber sind Vegetarier: Im
Winter fressen sie Rinde, Blätter und Äste von Bäumen. Im Sommer fressen sie
Gräser, Kräuter, Wasserpflanzen und vieles mehr. Zum Bau ihrer Dämme und Burgen
fällen sie Bäume, die man an den typischen Nagespuren erkennt. Jetzt im Herbst
sind die Biber äußerst aktiv, denn sie bereiten sich auf den Winter vor. Sie
legen Nahrungsvorräte an, renovieren ihre Biberburg und den Biberdamm.
Naturnahe
Gewässer sind bei uns im dicht besiedelten lnntaI selten geworden. Unser Wissen
über den Biber und unser Verständnis für diesen Nager sind größtenteils
verloren gegangen. Es entstehen Konflikte zwischen den Lebensraumansprüchen des
Bibers und den Nutzungsansprüchen des Menschen.
Biber richten aber nicht nur Schäden an, sie
gestalten ihren Lebensraum und schaffen so Vielfalt in unseren monotonen Bächen
und Flüssen. Damit tragen sie wesentlich zur Artenvielfalt bei.
In
Tirol gibt es 5 Biberbeauftragte, die
die Biberpopoulation erheben und bei Problemfällen beraten. Die Biber-Hotline
für den Bezirk Innsbruck-Land ist als Meldestelle für Bibersichtungen und
Anfragen unter der Telefonnummer 0699 / 171 610 77 erreichbar.
Der Biber zählt zu den bedrohten Tierarten
Europas, weshalb er streng geschützt ist.
Weitere
Informationen und die Biberbroschüre zum download finden Sie unter: https://www.tirol.gv.at/umwelt/naturschutz/biberbetreuungsstelle/
posted by: Mag.a Monika Eder-Trenkwalder, Biberbeauftragte in Tirol
Wissenswertes und
Merkmale:
Gewicht:
bis zu 35 kg
Größe:
bis 120 cm
Tauchen:
bis zu 20 Minuten
„Kelle“:
abgeplatteter Schwanz
Lebensraum:
naturnahe Gewässer
Nahrung:
Pflanzen
Europas
größtes Nagetier
Verwandte:
Murmeltier, Eichhörnchen
Feinde:
Wolf, Bär, Luchs, Mensch
Fell:
bis zu 23.000 Haare pro cm²
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