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Gemeinsam anpacken: Reinigungsaktion am Lohbach
Saubere Umwelt? Machen wir selbst!
Der westliche Lohbach im Stadtteil Hötting-West braucht dich! Schnapp dir Handschuhe und sei dabei, wenn wir gemeinsam für eine saubere Nachbarschaft sorgen.Das Klärwerk der IKB in der Rossau spielt eine zentrale Rolle in der Abwasseraufbereitung für Innsbruck und die umliegenden Gemeinden. Bei dieser exklusiven Führung erhalten die Teilnehmer:innen spannende und anschauliche Einblicke in die Prozesse der modernen Abwasserreinigung: von der Entfernung von Mikroplastik, Medikamentenrückständen und anderen Schadstoffen bis hin zum Umgang mit Klärschlamm, Wasseranalytik und aktuellen ökologischen Herausforderungen.
Termin: Dienstag, 11. November 2025, 09.50 Uhr
Treffpunkt: Kläranlage Innsbruck, Josef-Mayr-Nusser-Weg 30, Innsbruck (Parkplatz)
Anmeldung erbeten! (Begrenzte Teilnehmerzahl)
Exkursion mit der Grünen Schule des Botanischen Gartens, Univ. Innsbruck
Wie überdauern Pflanzen die extreme Trockenheit und Hitze in der Wüste? Wie ernähren sich Pflanzen auf nährstoffarmen Standorten – etwa in Mooren oder auf Bäumen? Wie überleben sie Buschfeuer, und welche Strategien haben Hochgebirgspflan-zen gegen Frost, Strahlung und Wind entwickelt? All diese Fragen werden bei einer Führung durch die Glashäuser und das Gelände des Botanischen Gartens der Universität Innsbruck anhand konkreter Beispiele beantwortet.
Termin: Freitag, 27. Juni 2025, 13:55 Uhr
Treffpunkt: Botanischer Garten, Sternwartestraße 15 oder Zugang Botanikerstraße/Oppolzerstraße, Innsbruck
(Treffpunkt vor den Glashäusern)!
Anmeldung erbeten! (Begrenzte Teilnehmerzahl)
Auskunft und Anmeldung: Initiative Dein NachbarLohbach, Alice King
E-Mail: nachbar.lohbach@gmx.at
Exkursion Wassertiere im und am Inn
mit Ao. Univ.-Prof. Dr. Leopold Füreder, Institut für Ökologie, Universität InnsbruckGemeinsam für eine saubere Umwelt!
Bäume erzählen Geschichten
Der Weg führt uns in das Auwaldgebiet der Kranebitter Innau, das als eines der letzten größeren Reliktstandorte gilt und als Sonderschutzgebiet ausgewiesen ist.
Die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren, insbesondere der vielen Vogelarten ist hier bemerkenswert.
Am nördlichen Spazierweg treten wir ein in den Auwald und bewegen uns auf schmalen Pfaden durch die üppige Vegetation und lassen uns von der beinahe mystischen Atmosphäre dieses Naturwaldes einfangen.
Was ist einen Naturwald? Was macht ihn so besonders und unverzichtbar für die geschützten Arten? Warum ist er auch für uns Menschen von besonderer Bedeutung? Welche Baumarten prägen einen Auwald? Und was erzählen uns die Bäume durch ihre Erscheinung und Formen?
Termin: Samstag, 09. November, 10.00 Uhr
Treffpunkt: Bushaltestelle Standschützenkaserne in Kranebitten
Ausrüstung: Wettergerechte Kleidung und feste Schuhe
Anmeldung erbeten! (Begrenzte Teilnehmerzahl)
Auskunft und Anmeldung: Initiative Dein NachbarLohbach
E-Mail: nachbar.lohbach@gmx.at
Online-Broschüre über den Trockenrasen am Grauen-Stein-Weg
Viele Halbtrocken- und Trockenrasen Tirols sind vom Menschen geschaffene Lebensräume, die durch Rodung wenig ertragreicher Standorte für die Beweidung oder allenfalls zur Heugewinnung (einjährige Mahd) genutzt wurden. Die zunehmend fehlende Bewirtschaftung dieser Flächen führt zur Verfilzung der Rasen, Neophyten (vor allem die Goldrute) machen sich breit oder es kommt zur Verbuschung. Gerade künstlich geschaffene Lebensräume sind empfindlich gegenüber Veränderungen.
Trockenlebensräume beherbergen eine spezielle, an extreme Bedingungen angepasste Flora und Fauna mit etlichen seltenen und in ihrem Bestand gefährdeten Arten und zählen heute zu den am stärksten bedrohten Lebensräumen Tirols. Solche, vor allem wegen der extremen Steilheit noch nicht mit Häusern verbaute, ausgedehnte Halbtrockenrasen befinden sich zwischen dem Grauen-Stein-Weg und der Karwendelbahn im Westen Innsbrucks. Auch hier zeigt sich eine deutliche Tendenz zur Verfilzung und Verbuschung der Rasen.
Die Broschüre kann heruntergeladen werden unter: Trockenrasen Grauer-Stein-Weg
Wildbienen - Indikatoren für unsere Naturräume
Exkursion mit Mag. Timo Kopf (Entomologe, Bienenspezialist)
Wir bewegen uns auf den Spuren von Petra Stöckl, die bereits 1996 die Wildbienenfauna dieses Abschnitts erhoben hat. Was hat sich seither getan? Welche Arten sind noch immer zu finden, fehlen Arten, sind neue dazugekommen, wovon leben diese und wie bauen sie ihre Nester? Diesen Fragen geht eine aktuelle Erhebung auf den Grund und erste Ergebnisse können bei einer kleinen beschwerlichen Insektenwanderung auf der Schotterstraße entlang der Mittenwaldbahn besprochen werden.
Termin: Samstag, 29. Juni 2024, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Bushaltestelle Kranebitter Bahnhof der IVB Linie K
Ausrüstung: Wettergerechte Kleidung, feste Schuhe, Sonnenschutz und Getränk. Bitte Glas (Marmeladenglas) und wenn vorhanden, Insektennetz mitnehmen!