posted by Rudolf Hofer
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Freitag, 3. Mai 2013
Ölkäferlarven
Masseninvasion der Larven des Ölkäfers
Derzeit schlüpfen tausende Larven des Ölkäfers, klettern auf
die Spitze von Wiesenpflanzen und warten auf Wildbienen in deren Nestern sie
parasitieren.
Freitag, 7. September 2012
Wespenspinne
Tier des Monats September
posted by Rudolf Hofer
Die Wespenspinne (Argiope bruennichi), eine ursprünglich
mediterrane Art, die nur in einigen wenigen Wärmeinseln Mitteleuropas
vorkam, hat sich in den letzten 50 Jahren in ganz Europa ausgebreitet.
In Tirol wurde sie 1974 erstmals nachgewiesen und ist heute im Raum Innsbruck
eine häufige Erscheinung. Die Ausbreitung hat schon vor der Klimaerwärmung
begonnen und wurde durch diese beschleunigt. Trotz ihrer Größe sind diese
Spinnen für den Menschen völlig ungefährlich.
Von Ende Juli und je nach
Witterung bis Oktober fallen in ungemähten Wiesen sonniger Hänge die bis
1,5 cm großen weiblichen Wespenspinnen mit ihrem gelb-schwarzen Warnmuster an der
Oberseite des Hinterleibes auf. Unverwechselbar ist nicht nur ihr Aussehen,
sondern auch das weiße zickzackförmig gewobene Band (Stabiliment) im Zentrum des Netzes, in dem die Spinne sitzt. Die Funktion dieses Bandes ist nicht ganz geklärt.
Entweder dient es zur Stabilisierung des Netzes beim Aufprall größerer Insekten,
oder als Tarnung, da die Spinne ihr Netz bei Störung in Vibration versetzt,
wodurch für den Angreifer die Konturen verschwimmen. Nach einer anderen
Hypothese soll das Band im ultravioletten Bereich eine attraktive Landebahn für
Insekten vortäuschen.
Gelb-schwarze Streifen werden im Tierreich sehr
oft als Warnung an potentielle Feinde verwendet und signalisieren (in Anlehnung an
Wespen) Gefährlichkeit.
posted by Rudolf Hofer
Dienstag, 10. Juli 2012
Mörtelwespen
erfolgreiche Einwanderer
Die etwa 2 cm große
Orientalische Mörtelwespe (Sceliphron
curvatum) ist ursprünglich im Raum Indien-Nepal-Kasachstan beheimatet. 1979
wurde sie zum ersten Mal in der Steiermark entdeckt. Seitdem hat sie sich in
großen Teilen Europas rasant ausgebreitet und ist seit einigen Jahren auch in
Innsbruck eine häufige Erscheinung. Zumindest ihre in Häusern und Wohnungen
versteckten graubraunen, etwa 3 cm großen Bruttönnchen fallen auf und lassen
manche Menschen über deren Herkunft rätseln.
posted by Rudolf Hofer
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