Mittwoch, 24. Juli 2013

Mikrokosmos Teich


Bild: wikipedia


























Mit einem Mikroskop taucht man in eine fantastische Unterwasserwelt ein, in der es von seltsamen Wesen und bizarren Formen nur so wimmelt. Besonders faszinierend sind einzellige Tiere, deren multifunktionellen Fähigkeiten denen mehrzelliger Tiere oft nur wenig nachstehen.

                                                                                                 posted by Rudolf Hofer

Donnerstag, 4. Juli 2013

Neophyten

Ausstellung über invasive Neophyten


Indisches Springkraut (Foto: focusnatura.at)
Invasive Neophyten sind gebietsfremde Pflanzenarten, die absichtlich oder unabsichtlich eingeführt wurden und sich an geeigneten Standorten massiv ausbreiten. Sie bedrohen die biologische Vielfalt, weil sie einheimische Arten verdrängen.

Termin: Freitag, 26. Juli 2013 von 15.00 bis 18.00 Uhr 

Ort: Bei den Bänken neben dem Amphibienteich am Natur- und Spielpark in Hötting-West

Organisation: Tina Thurner

Auskunft: Dein NachbarLohbach, Erika Haimayer
 Tel: 0650 / 22 07 392;
nachbar.lohbach@chello.at

posted by Erika Haimayer


Mittwoch, 19. Juni 2013

Blutsauger


Blutsaugende Insekten werden von Duftstoffen (z.B. Kohlendioxid, Milchsäure, Buttersäure) angelockt, die der Wirtsorganismus über Atem oder Schweiß abgibt. Mit speziell angepassten Mundwerkzeugen wird die Haut durchstochen und Blutkapillaren werden angezapft, andere reißen mit groben Mundwerkzeugen eine Wunde und saugen das austretende Blut auf (z.B. Bremsen). Substanzen im Speichel unterdrücken die Blutgerinnung und mindern die Schmerzempfindung, um Abwehrreaktionen des Wirtes zu vermeiden. In Folge entwickeln sich juckende Quaddeln. Über den abgegebenen Speichel können auch Krankheitserreger (Bakterien, Viren, ein- und mehrzellige Tiere) übertragen werden. Bei Mücken und Fliegen saugen meist nur Weibchen (unumgänglich für die Eiproduktion), während sich bei anderen Insekten beide Geschlechter von Blut ernähren.
                                                                                                                  posted by Rudolf Hofer

Sonntag, 19. Mai 2013

Flussbewohner


Die Zusammensetzung der Lebensgemeinschaft in Fließgewässern ist von vielen Faktoren abhängig, wie der Strömung, der Temperatur, der Größe oder der Belastung mit organischen Nährstoffen. Die Gewässergüte lässt sich am Vorkommen von Indikatororganismen beurteilen.                                                                                                             posted by Rudolf Hofer

Samstag, 11. Mai 2013

Insektenexkursion


Was krabbelt rum in Hötting-West?
                                 mit Mag. Johannes Schied, Biologe

Die kleine Wildnis vor der Haustür!
Bei einer Runde vom Lohbachteich über Äcker, Waldrand und am Lohbach fangen und beobachten wir Spinnen, Käfer, Bienen und andere Krabbeltiere, die sonst oft meist übersehen werden.

Termin: Freitag, 07. Juni 2013, 14.00 Uhr
Treffpunkt: 14.00 Uhr beim Amphibienteich am Natur- und Spielplatz in Hötting-West
Bitte wettergerechte Kleidung anziehen!
Anmeldung erbeten!

Auskunft und Anmeldung: Dein NachbarLohbach, Erika Haimayer
T 0650 / 22 07 392, nachbar.lohbach@chello.at
posted by Erika Haimayer

Freitag, 3. Mai 2013

Ölkäferlarven

Masseninvasion der Larven des Ölkäfers

Derzeit schlüpfen tausende Larven des Ölkäfers, klettern auf die Spitze von Wiesenpflanzen und warten auf Wildbienen in deren Nestern sie parasitieren.
                                                                                                            

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Sonntag, 28. April 2013

Exkursion


Amphibienhochzeit im Teich bei der Magdeburger Hütte

Zoologisch-botanische Wanderung mit Dr. Rudolf  Hofer


Erdkröten, Grasfrösche und Alpenmolche laden zur Hochzeit im Teich bei der Magdeburger Hütte ein. Auf dem Weg dorthin gibt es weitere Tiere und Pflanzen zu entdecken.

Wegen Schlechtwetter und Wegsperre abgesagt!
Anfahrt mit Auto oder ÖBB
Mitfahrgelegenheit von Hötting-West möglich

Aufstiegsdauer: 2,5 Stunden (750 Hm)
Bergausrüstung und Regenschutz !  Die Hütte ist noch geschlossen.
Anmeldung erforderlich unter 0650-2207392 oder  nachbar.lohbach@chello.at
                                                             posted by Erika Haimayer

Montag, 8. April 2013

KOMPOST



Lebensraum Kompost

Der Abbau von pflanzlichen Abfallstoffen zu Kompost basiert auf einer komplexen Zusammenarbeit zwischen Tieren und Mikroorganismen (Pilzen und Bakterien) unter Anwesenheit von Sauerstoff und Feuchtigkeit. Die Pflanzen passieren mehrfach den Darmtrakt unterschiedlicher Tierarten. Dabei wird die organische Substanz mit Hilfe von Mikroorganismen im und außerhalb des Darmtraktes der Tiere schrittweise aufgeschlossen und verwertet.
                                       posted by Rudolf Hofer

Dienstag, 2. April 2013

Ausstellung


Was lebt im Teich am Lohbach

Die Initiative Dein NachbarLohbach lädt Erwachsene und Kinder zur Ausstellung am Gelände des Natur- und Spielparks Lohbach recht herzlich ein: Von der Erdkröte bis zum winzigen Wasserfloh werden Teichbewohner präsentiert, die sonst nur schwer zu beobachten sind. Unter dem Mikroskop erscheinen selbst kleine Insekten wie gefährliche Monster. 

Termin:  Freitag, 19. April 2013, von 15.00 bis 18.00 Uhr 
Ort: bei den Bänken neben dem Amphibienteich am Natur- und Spielpark in Hötting-West

Nähere Auskünfte: Dein NachbarLohbach, Erika Haimayer 
Tel. 0650 / 22 07 392, nachbar.lohbach@chello.at           
                                                                                                        posted by Erika Haimayer
                                                                                                            

Samstag, 2. März 2013

Lohbachreinigung


Wer hilft mit, den westlichen Lohbach von seinem Unrat zu befreien?

Termin: Freitag, 22. März 2013, ab 15 Uhr
Treffpunkt: beim Feldweg hinter dem Wohnheim Lohbach, westliches Ende der Technikerstraße
  
Handschuhe und Müllsäcke werden von der Stadt Innsbruck bereitgestellt und die Abfallsäcke abgeholt.
  
Bitte Gummistiefel etc. und geeignete Kleidung anziehen.
Unbegleitete Kinder und Jugendliche: bitte eine Einwilligungserklärung der Eltern mitbringen (Haftung)
  
Nähere Auskünfte: Dein NachbarLohbach, Tina Thurner
Tel. 0664 /64 86 522, thurner.t@aon.at                                               posted by Erika Haimayer

Donnerstag, 28. Februar 2013

Käfer aus dem Brennholz


Wenn im zeitigen Frühjahr der Kachelofen oder der offene Kamin nur mehr gelegentlich befeuert wird und Holzscheite längere Zeit im warmen Zimmer liegen bleiben oder das Holz generell in geschlossenen Räumen lagert, tauchen oft Käfer in der Wohnung auf. Die Wärme führt zur Beschleunigung der Entwicklung und zum frühzeitigen Schlüpfen der Tiere. Solche „Frühjahrsboten“ tauchen vor allem dann auf, wenn man Holz von geschädigten oder abgestorbenen Bäumen verwendet oder das Holz länger im Wald liegen geblieben ist. Kein Grund zur Panik - es handelt sich um harmlose Bockkäfer, die für Wohnung und Haus völlig unschädlich sind, da sie sich nur in berindetem und halbwegs frischem Holz entwickeln. Die Fraßgänge der Larven befinden sich zwischen Borke und Splintholz. Zur Verpuppung legen sie einen „Hakengang“ einige Zentimeter tief im Splintholz an.
                                                                                                                  posted by Rudolf Hofer 

Sonntag, 2. Dezember 2012

Jahresbericht 2012


                                                                                                                        posted by Rudolf Hofer

Donnerstag, 22. November 2012

FLECHTEN

PIONIERE und WEGBEREITER
     
Bunte Gesellschaft von Krustenflechten auf einem Fels
Flechten sind Pioniere, die den Lebensraum für Pflanzen aufbereiten können. Die  abgesonderte Flechtensäure greift das Gestein an. Flechten sind resistent gegen Austrocknung und Frost. Sie können Temperaturen von – 47°C (in der Antarktis sogar – 196°C), in trockenem Zustand bis +70°C überleben und sind daher in der Lage, extremste Lebensräume zu besiedeln: man findet sie von der Wüste bis auf die höchsten Gipfel der Alpen und in der Antarktis. Ihre Wachstumsrate ist gering, je nach Art, Klima und Substrat dem sie aufsitzen zwischen 0,01 bis einige mm pro Jahr. Sie können mehrere hundert Jahre alt werden.
                                                                                                                         posted by Rudolf Hofer   

Montag, 1. Oktober 2012

Neozoen


Eingeschleppte Tiere und ihre Auswirkungen auf Natur und Landwirtschaft

Seit der Entdeckung Amerikas (1492) wurden vom Menschen mit oder ohne Absicht Tiere aus fremden Ländern eingeschleppt (Neozoen). In Österreich gibt es über 500 Neozoen (= 1% der heimischen Fauna), wobei 46 Arten als invasiv oder potentiell invasiv gelten (breiten sich explosionsartig aus). Etwa 30% der Neozoen haben einen ökonomisch oder ökologisch negativen Einfluss. Entweder haben diese Arten in ihrer neuen Heimat kaum Feinde, werden durch Monokulturen begünstigt oder finden Nischen vor, in denen sie gegenüber heimischen Arten überlegen sind und diese verdrängen. Der Rest fügt sich problemlos in die heimische Fauna ein und ist als Bereicherung zu sehen. 

Daneben gibt es Arten, die z.B. auf Grund der Klimaerwärmung ihr Verbreitungsgebiet auf natürliche Weise erweitern – sie gelten NICHT als Neozoen.
                                                                                                       posted by Rudolf Hofer

Donnerstag, 13. September 2012

Teich-Info


Erdeintrag durch heftige Sommerregen macht eine Sanierung des Lohbachteiches notwendig
Wasserlinsen bedecken die Teichoberfläche
Die ungewöhnlich starken Niederschläge im heurigen Sommer haben große Mengen Erdreich in den Teich geschwemmt, der nun seit mehreren Wochen trüb und braun gefärbt ist, vergleichbar mit dem Inn bei Hochwasser. Die Erde dürfte hautsächlich vom darüber liegenden Gemüsefeld stammen, wo offensichtlich die vor mehreren Jahren gebaute Drainage verschlammt und daher bei Wolkenbrüchen überfordert ist. Ein weiterer Anteil stammt vom Hang zwischen dem Feld und dem Teich.

posted by Rudolf Hofer 

Freitag, 7. September 2012

Wespenspinne

Tier des Monats September


Die Wespenspinne (Argiope bruennichi), eine ursprünglich mediterrane Art, die nur in einigen wenigen Wärmeinseln Mitteleuropas vorkam, hat sich in den letzten 50 Jahren in ganz Europa ausgebreitet. In Tirol wurde sie 1974 erstmals nachgewiesen und ist heute im Raum Innsbruck eine häufige Erscheinung. Die Ausbreitung hat schon vor der Klimaerwärmung begonnen und  wurde durch diese beschleunigt. Trotz ihrer Größe sind diese Spinnen für den Menschen völlig ungefährlich. 
Von Ende Juli und je nach Witterung bis Oktober fallen in ungemähten Wiesen sonniger Hänge die bis 1,5 cm großen weiblichen Wespenspinnen mit ihrem gelb-schwarzen Warnmuster an der Oberseite des Hinterleibes auf. Unverwechselbar ist nicht nur ihr Aussehen, sondern auch das weiße zickzackförmig gewobene Band (Stabiliment) im Zentrum des Netzes, in dem die Spinne sitzt. Die Funktion dieses Bandes ist nicht ganz geklärt. Entweder dient es zur Stabilisierung des Netzes beim Aufprall größerer Insekten, oder als Tarnung, da die Spinne ihr Netz bei Störung in Vibration versetzt, wodurch für den Angreifer die Konturen verschwimmen. Nach einer anderen Hypothese soll das Band im ultravioletten Bereich eine attraktive Landebahn für Insekten vortäuschen.
Gelb-schwarze Streifen werden im Tierreich sehr oft als Warnung an potentielle Feinde verwendet und signalisieren (in Anlehnung an Wespen) Gefährlichkeit. 
                                      
 posted by Rudolf Hofer 

Donnerstag, 30. August 2012

Giftige Beeren


Tollkirsche

Der Spätsommer und Herbst ist die Zeit der reifen Beeren, alle freuen sich auf feine Himbeeren, Walderdbeeren, Heidelbeeren und Preiselbeeren. Aber die meisten Beeren sind nicht genießbar oder mäßig bis tödlich giftig. Gefahr lauert nicht nur im Wald, sondern auch im eigenen Garten, z.B. in Form von Heckenpflanzen mit giftigen Früchten. Die häufigsten Pflanzenvergiftungen bei Kindern werden durch Beeren verursacht, die den genießbaren Beeren zumindest oberflächlich ähnlich sehen. Je besser Kinder lernen, essbare von giftigen Beeren zu unterscheiden, umso besser sind sie geschützt.
                                                               posted by Elisabeth Hofer


Mittwoch, 29. August 2012

Pilzwanderung


Exkursion 
mit Ao. Univ.-Prof. Dr. Reinhold Pöder 
und Mag. Eberhard Steiner,
Institut für Mikrobiologie, Universität Innsbruck

Termin: Samstag, 15. September 2012, 09.00 Uhr
Treffpunkt: 09:00 Uhr beim Parkplatz der Nordkettenbahn Hungerburg


Pilze sind ein wichtiger Bestandteil des Waldökosystems. Sie zersetzen organisches Material und sind Parasiten oder Symbiosepartner von Bäumen. Viele von uns interessiert vor allem ihre Bedeutung als Gift- und Speisepilze. Bei dieser Wanderung sprechen wir über die Arten- und Formenvielfalt, über das Sammeln von Pilzen sowie über Merkmale, die für die Pilzbestimmung wichtig sind.

                                                         posted by Erika Haimayer